Vorsorge Katze: Auf Samtpfoten in ein sicheres Leben

Die Katze, Herzensdieb auf Samtpfoten. Mehr als einfach nur ein Haustier, denn nicht umsonst heißt es : „Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“.  Auch wenn viele Katzenbesitzer die vielzitierte  Unabhängigkeit und die Eigenständigkeit der Katze schätzen, so soll es ihr natürlich gut gehen – immer. Denn bei aller Eigenständigkeit: Vorsorge für Gesundheit und Wohlergehen obliegt „dem Personal“ ;-)

Auch hier gilt, wer vorsorglich auf die Gesundheit der eigenen Katze achtet, ist für den Notfall gewappnet und erkennt früher, wenn etwas nicht stimmt. Genau der richtige Grundstein für ein langes und glückliches Katzenleben.

Dieser Blogbeitrag zeigt dir, was alles zur Katzenvorsorge gehört, was du selbst tun kannst und wo du professionelle Unterstützung brauchst.

Vorsorge für Katzen – Was gehört dazu

Katzenvorsorge umfasst alle Maßnahmen, die du ergreifst, um die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Sicherheit deiner Katze zu fördern und zu erhalten. Das Ziel ist dabei jederzeit Probleme frühzeitig zu erkennen oder bestenfalls komplett zu vermeiden. Damit sparst du nicht nur hohe Tierarztkosten, sondern kannst allem voran deiner Katze großes Leid ersparen. Zur Vorsorge deiner Katze  zählen unter anderem regelmäßige Checkups beim Tierarzt, die richtige Ernährung und eine hervorragende Absicherung im Notfall. Vorsorge ist keine einzelne Aufgabe, sondern ein umfassendes Konzept für ein sorgenfreieres Leben für dich und deine Katze.

Auch bei Katzen gibt es klassische Infektionskrankheiten, die gefährlich oder sogar tödlich sein können. Dazu gehören beispielsweise Katzenschnupfen,  Katzenseuche, Leukose  und Tollwut. Abhängig davon, ob deine Katze alleine oder in der Gruppe lebt und ob sie nur im Haus lebt oder Freigänger ist, ist das Risiko unterschiedlich groß. Lass deine Katze gegen die wichtigsten Krankheiten unbedingt impfen. Wann welche Impfung ansteht, klärst du in deiner Tierarztpraxis. Dort erhältst du einen individuellen Impfplan, abgestimmte auf deine Katze, ihre Lebensumstände und ihr Alter.

Würmer, Flöhe und Zecken sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Das macht die Parasitenprophylaxe so wichtig. Dazu gehören auch regelmäßige Entwurmungen oder Kotproben, abhängig davon, ob deine Katze Freigänger ist oder eine reine Wohnungskatze. Achte dabei auch auf regionale Risiken in deinem Umfeld und hole dir Rat bei deinem Tierarzt.

Für deine Katze geht es mindestens einmal jährlich zum Checkup. Dein Tierarzt kontrolliert dabei die Zähne, Augen und Ohren und prüft auch das Herz und die Lunge. Etwa ab dem siebten Lebensjahr solltest du auch ein Blutbild und Urinuntersuchungen durchführen lassen. Sollten in der letzten Zeit Auffälligkeiten  aufgetreten sein, dann sprich diese unbedingt an. Beim Gesundheitscheck werden gesundheitliche Probleme oft erkannt, bevor sie offensichtlich werden. Das macht ihn für die Vorsorge deiner Katze so wertvoll,

Probleme an Zähnen, Zahnstein und  eine schmerzhafte Zersetzung der Zahnsubstanz (FORL)  sind bei Katzen weiter verbreitet als man glaubt. Was auf den ersten Blick nur unangenehm erscheint, kann zu ernsthaften gesundheitlichen Schwierigkeiten führen. Achte daher auf Symptome wie vermehrtes Speicheln, Fressunlust und Zähneknirschen und nutze zusätzlich professionelle Zahnreinigungen beim Tierarzt. Oft geschehen diese unter einer leichten Sedierung. Doch sind sie essenziell, um Schmerzen und Folgeerkrankungen zu verhindern.

So individuell der Charakter deiner Katze, so individuell ist auch die notwendige Fellpflege.

Hast Du eine kurzhaarige Katze, so hält sich der Aufwand in Grenzen: Meistens reicht es aus, ein bis zweimal in der Woche das Fell zu bürsten um lose Haare zu entfernen und die Durchblutung der Haut anzuregen. Bei einer Langhaarkatze empfiehlt sich tägliches Bürsten um Verfilzungen vorzubeugen.  Ist deine Katze eine Nacktkatze ohne Fell, so erhält die Haut die benötigte Pflege, wenn du sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischst.

Eins haben alle gemeinsam: Die regelmäßige Pflege von Fell oder Haut trägt zur Gesundheitsvorsorge deiner Katze bei.

Vorsorge für Katzen – was ist das?

Informiere dich, welches Futter zu deiner Katze, ihrem Alter und  Aktivitätsniveau  perfekt passt. Achte dabei auf eine hervorragende Qualität der Zutaten und auf die tägliche Menge. Weder zu viel noch zu wenig Futter ist gut für die Katzenvorsorge. Auch von der ausschließlichen Fütterung von Trockenfutter wird abgeraten. Übergewicht und Untergewicht sind ernsthafte Gesundheitsrisiken.

Wir haben bereits gesehen, wie wichtig die Mundhygiene für die Katzenvorsorge ist. Doch neben der Zahnpflege gibt es noch mehr bei der täglichen Pflege zu beachten. Kontrolliere und säubere bei Bedarf  Ohren, Augen, Pfoten und behalte die Länge der Krallen im Auge. Bürste regelmäßig das Fell deiner Katze um Verfilzungen vorzubeugen und lose Haare zu entfernen. Deine Nacktkatze freut sich über die Pflege ihrer Haut.

Bei deiner Freigänger-Katze bemerkst du so einen Parasitenbefall frühzeitig und kannst rechtzeitig eingreifen.

Lass deine Katze  in Bewegung kommen! Kratzbäume, unterschiedliche Liegeplätze auf verschiedenen Ebenen und ein Platz am Fenster. Dinge die deine Samtpfote lieben wird.  Jagdspiele? Ja gerne! Es muss nicht immer das ausgeklügelte Katzenspielzeug aus dem Laden sein. Ein zusammengeknülltes Stück Papier, ein leerer Karton mit Löchern in denen man nach Leckerchen angeln kann – deine Katze wird es lieben. Die tägliche körperliche Aktivität stärkt dein Haustier seine Gelenke, Muskeln und das Herz-Kreislauf-System. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil: Ausreichend Bewegung und Auslastung beugt Verhaltensauffälligkeiten vor.

Kannst du deiner Katze das Privilleg des Freigangs ermöglichen, so brauchst du dich um geistige und körperliche Auslastung weniger zu kümmern.

Umso wichtiger ist es, deine Katze regelmäßig gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten impfen zu lassen und die Parasitenprophylaxe nicht zu vernachlässigen. Führe regelmäßig Wurmkuren durch oder lass den Kot deiner Katze in regelmäßigen Abständen untersuchen.

Deine Katze sollte nur im ungesicherten Freigang unterwegs sein, wenn sie kastriert ist.

Lass dich von deinem Tierarzt zu den notwendigen Impfungen, der Parasitenprophylaxe und zur Kastration beraten. Er kann am besten beurteilen, was für dein Tier sinnvoll ist.

Wie beim Menschen auch, zählt im Ernstfall auch bei deiner Katze jede Minute. Grundkenntnisse in Erster Hilfe und ein kleiner Verbandskasten können lebensrettend sein, bis du beim Tierarzt bist. Selbst bei kleineren Verletzungen oder plötzlich auftretenden Problemen sind Erste-Hilfe-Kenntnisse für die Vorsorge deiner Katze sehr wichtig. Dein Tierarzt gibt dir sicher gerne Auskunft über die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Notfall deiner Katze.

Regelmäßige Checkups bei deinem Tierarzt sind wichtig, aber der größte Teil der Katzenvorsorge passiert zuhause. Beschäftigung, eine gute Ernährung und vieles mehr – du kannst im Alltag viel dafür tun, dass deine Katze gesund und fit bleibt.

Wie passt die Tiernotfallkarte24 in die Katzenvorsorge

Um für deine Katze  perfekt vorzusorgen, reicht es nicht aus, ausschließlich ihre Gesundheit abzusichern. Denn was passiert, wenn dir selbst etwas zustößt? Du hast einen Unfall, einen plötzlichen medizinischen Notfall oder einen anderen Ernstfall und kommst nicht mehr nach Hause. Wer kümmert sich dann weiter um deine Samtpfote?

Die Tiernotfallkarte24 schließt die Lücke in der Vorsorgekette. Als Karte in deinem Portemonnaie oder Papieren, als Aufkleber in deinem Auto oder an der Wohnungstür zeigt sie Ersthelfern: Ich habe ein Tier zuhause, um das sich gekümmert werden muss. Sie wählen einfach die gut sichtbare Telefonnummer und wir von Jingles & Holmes übernehmen alles weitere:

  • Wir kontaktieren die hinterlegten Notfallkontakte, die sich im Ernstfall um deine Katze kümmern.
  • Alle Tierarztinformationen sind gespeichert und werden mit deinem Einverständnis weitergegeben, wenn sie benötigt werden.
  • Medikationen, Allergien, chronische Krankheiten und besondere Bedürfnisse deiner Katze sind bekannt und werden jederzeit beachtet.

FAQs

Mindestens einmal jährlich solltest du für den allgemeinen Gesundheitscheck und notwendige Auffrischungsimpfungen deine Tierarztpraxis aufsuchen. Für Kitten und ältere Katzen stehen häufigere Kontrollen an.

Die „Pflichtimpfungen“ variieren je nach Region und Lebensumständen. Standard sind Katzenschnupfen, Katzenseuche (Parvovirose) FeLV und FIF (Katzenaids) sowie Tollwut, letztere sind für Freigängerkatzen äußerst wichtig. Einige der Impfungen sind  oft für Reisen oder den Aufenthalt in bestimmten Regionen sowie bei Betreuung durch eine Katzenpension  vorgeschrieben. Lass dich individuell in deiner Tierarztpraxis beraten.

Die Katzenvorsorge  beginnt schon im Kittenalter mit der ersten Impfung und der Entwurmung. Sprich direkt nach dem Einzug deines Kitten  in dein Zuhause mit einem Tierarzt, um einen Vorsorgeplan zu erstellen.

Du kannst eine Menge selbst beitragen! Dazu gehören eine hochwertige, altersgerechte Ernährung, ausreichend Bewegung und Abwechslung für deine Wohnungskatze, regelmäßige Fell- und Zahnpflege sowie die Kontrolle von Augen, Ohren und Pfoten. Auch das Management von Stress und das Erlernen grundlegender Erste-Hilfe-Maßnahmen sind wichtige Aspekte der häuslichen Kleintiervorsorge.

Die Tiernotfallkarte24 ist eine wichtige Ergänzung zur Vorsorge, da sie für den Ernstfall vorsorgt, in dem du selbst nicht ansprechbar bist. Sie stellt sicher, dass im Falle eines Unfalls oder Notfalls alle wichtigen Informationen über deine Katze schnell zugänglich sind und die Versorgung deiner Kleintiere organisiert wird.  Ob durch private Kontakte oder professionelle Tierbetreuung. Rund um die Uhr, strukturiert und professionell. Sie ist die Absicherung für den Fall, dass trotz aller sonstigen Vorsorge Unvorhergesehenes passiert.

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